Dienstag, 10. November 2015

23MM Ich liebe alles!


Alles lieben? Das kann ja wohl nicht sein (?) Man kann doch nicht alles lieben! Auf den Bus warten, regnerische Tage und einen eingerissenen Fingernagel kann man doch nicht lieben. So ist die Überschrift auch nicht gemeint, Ein passendes Zitat verdeutlicht, was sich hinter diesem Blogpost verbirgt:

Es gibt zwei Arten von Reichtum. Alles zu haben, was man will und alles zu wollen, was man hat.

Bereits in vorigen Posts habe ich dieses Thema angesprochen und heute habe ich euch eine kleine Liste erstellt, was ich so tu, um alles zu lieben:



1. Was habe ich?
Um alles lieben zu können, muss ich erst einmal wissen, was ich alles habe. Es lohnt sich jedes Mal eine Art Inventur zu machen, damit man den Überblick nicht verliert, Vor allem zum Jahreszeitenwechsel kontrolliere ich meinen Kleiderschrank. Genauso meine Nagellacksammlung, den ganzen Bastelkram oder Unipapiere. Man glaubt gar nicht, was sich da alles ansammelt, weil man manchmal einfach zu faul ist, etwas sofort in den Mülleimer zu werfen. Also für den Überblick empfehle ich Listen zu erstellen.


2. Liebe ich alles davon?
Was ist mit der Vase von Tante Erna oder dem Souvenir von Onkel Theo? Möchte ich diese Dinge wirklich behalten? Bei Gegenständen, die ihren Dienst getan haben und deren Zustand nicht mehr tragbar ist, fällt es uns leichter diese zu entsorgen. Auch bei Dingen, die wir uns selbst gekauft haben ist es ok. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Entsorgen von Geschenken mehr Überwindung kostet. Immerhin war es ein Geschenk. Doch will ich wirklich all das behalten? Immerhin nimmt es Stauraum weg und macht mich nicht glücklich. Das Shampoo sagt mir nicht zu, aber die Flasche ist noch zu 3/4 gefüllt? Die Teesorte schmeckt mir nicht oder das Parfüm entspricht einfach nicht meinem Geschmack? Dann sollte es (je nachdem) entsorgt werden. Das bedeutet nicht, dass es in den Mülleimer fliegt, denn es gibt tolle Möglichkeiten:
♣ Flohmarkt - Des einen Müll ist des anderen Schatz
♣ Verschenken - die kleine Schwester oder die Mama freut sich bestimmt
♣ ebay Kleinanzeigen etc. - ein bisschen dazuverdienen oder verschenken
♣ ...
Also geht es bei diesem Schritt ums Organisieren und dann wird fleißig aussortiert!



3. Ich möchte es lieben, aber wie?
Das hört sich jetzt natürlich einfach an, aber was ist mit den Sachen, die auf der Kippe stehen. Soll ich es behalten oder doch weggeben? Irgendwie gefällt es mir schon... Was mir da geholfen hat ist das Experimentieren. Die grüne Hose gefällt mir, aber bislang habe ich kein passendes Outfit dazu gefunden? Einfach Plattformen wie tumblr/lookbook/pinterest nutzen. In die Suchanfrage "grüne Hose" eintippen und sich inspirieren lassen. Bei manchen Sachen lohnt es sich auch nach einer Möglichkeit der Zweckentfremdung zu suchen. Vielleicht sieht der Lippenstift auf den Lippen nicht so toll aus, aber eignet sich hervorragend als Rouge? Das Internet bietet unendlich viele Ideen.
Aber was sich bei mir oft einschleicht, ist der Gedanke: "Ja das bewahre ich mir für einen besonderen Moment auf" - NEIN. Das Leben ist immer besonders! Die Bastler unter euch kennen bestimmt folgende Situation: Zig Bögen mit den schönsten Stickern, aber sie sind immer zu schade zum Aufkleben. Ja dann liegen sie ungebraucht herum. Nutzt eure Sachen und wenn sie aufgebraucht sind, findet sich auf dem Markt bestimmt etwas Neues. Nutzt das Internet/Bücher, um euch inspirieren zu lassen, ungebrauchte Sachen versperren die Sicht, auf die wichtigen Dinge.


Ja ich weiß... es heißt Murmelmontag. Entschuldigt, dass die letzten Posts immer erst am Dienstag kamen. In Zukunft werde ich mich darum bemühen sie rechtzeitig zu verfassen.




millischinka ♥ eure Milla




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