Montag, 29. Juni 2015

4MM Don't grow up....


it's a trap!



Das kennen wir doch alle. Man will endlich erwachsen sein. Solange aufbleiben, wie man will. Selbst entscheiden, ob die zweite Tafel Schokolade ok ist, mit dem Auto durch die Gegend cruisen und nach dem eigenen Autogramm gefragt werden, wenn's drauf ankommt. Doch was man nicht will ist, sich um nervigen Papierkram kümmern, den Haushalt schmeißen, sich über alles Gedanken machen müssen und alt aussehen. Erst am Samstag musste ein Kollege (21) seinen Perso zeigen für ein Sixpack Bier. Also ich persönlich finde das schmeichelhaft und überhaupt freue ich mich, wenn Menschen mich vom Aussehen her jünger schätzen (hoffentlich nicht wegen meines Verhaltens). Spätestens wenn der 40. Geburtstag vor der Tür steht, wünscht man sich sein jugendliches Aussehen zurück.

Aber nicht nur von außen, auch innerlich bin ich gerne ein Kind. Wenn eine Kiste Lego vor mir steht könnte ich nicht ruhig daneben sitzen und zugucken, wie alle den größten Spaß ihres Leben haben (na wer von euch kennt noch Belville?). Meine Kuscheltiere will ich einfach nicht verbannen und als Jugendleiterin kommt man an albernen Spielen nicht vorbei. Es kann mir auch keiner sagen, dass es verwerflich ist Disney Klassiker zu gucken, einen Brauselolli zu schlecken oder rosane Hello Kitty Socken zu tragen oder sich ab und zu eine Hörspielkassette in den Walkman zu stecken. Wer sich wohlfühlt, der strahlt das auch aus.



Klar andersherum kann man es auch übertreiben. Irgendwann ist dann doch Schluss mit zwei geflochtenen Pippi Langstrumpf Zöpfen, Schuhe mit Rollen oder manchen Trends, die einfach auf 15 jährige ausgelegt sind (oder wollt ihr, dass eure Mutter bauchfrei trägt?). Wiederum werde ich auch nicht mit Stiftrock und Blazer durch die Gegend stöckeln - die Balance sollte stimmen. Wer noch ein Kind im Herzen ist und einschätzen kann, wenn doch mal genug mit "Petra Pan" ist, dann kann man doch gar nichts verkehrt machen. 

Einige Eigenschaften könnten wir uns ruhig von Kindern abgucken, da haben sie bestimmt nichts gegen. Zum Beispiel die Freude: Es muss nichts Großes sein. Zum Einen liegt der Reiz im Warten. Ein Erwachsener kauft sich, was er gerade braucht. Ein Kind muss bis zum Geburtstag oder Weihnachten warten. Eine herrliche Vorfreude und nicht ein kurzer Zeitvertreib. Kinder lassen sich viel leichter faszinieren, sie begeistern sich schnell für etwas, was zunächst von keinem großen Belangen scheint. Sie fragen nach, wenn sie etwas nicht verstehen, sagen, wenn ihnen etwas nicht passt.
Es gibt eben den feinen Unterschied zwischen KINDLICH und KINDISCH.



millischinka eure Milla



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